Konsequenzen wichtiger als Außenwirkung

CDU mahnt Verantwortung des Landrats an

Die CDU-Kreistagsfraktion Lippe zeigt sich irrritiert über die heutige Veröffentlichung der SPD im Zusammenhang mit dem Fall Lügde. „Es scheint immer mehr darum zu gehen, wer sich wie in der Öffentlichkeit positioniert, statt alles zu tun, um die Ermittlungsarbeit zu unterstützen“, sagt Vorsitzender Andreas Kasper. Er bezieht sich auf die Meldung der SPD Lippe, Landrat und Kreispolizeichef Dr. Axel Lehmann habe in seiner Pressekonferenz einen „guten und starken Auftritt“ gehabt. Dazu stellt Kasper klar: „Wichtiger als Außenwirkung und Image des Landrats ist es derzeit, Konsequenzen aus den erschreckenden Vorfällen zu ziehen. Das ist die Verantwortung des Landrats.“ In der für Mittwoch anberaumten zweiten Sondersitzung des Kreispolizeibeirats erwarte die CDU endlich Fakten. „Wir werden genau nachfragen“, kündigt Kasper an.

Die auch von der SPD aufgegriffene Frage, ob in Lippe genügend Polizeikräfte zur Verfügung stehen oder nicht, sei sicher berechtigt. Schon seit Jahren und bereits gegenüber der rot-grünen Landesregierung habe der Kreis Lippe immer wieder mehr Polizeipräsenz angemahnt, bestätigt Kasper. „Allerdings stellt sich die Frage, warum die Behördenleitung hier vor Ort angesichts dieses dramatischen Falls und in dem Bewusstsein, für derartige Ermittlungen personell in keiner Weise gerüstet zu sein, nicht sofort Alarm geschlagen und Unterstützung angefordert hat. Hier hätte umgehend gehandelt und übergeordnete Stellen rechtzeitig mit der Situation konfrontiert werden müssen! Als Leiter der Kreispolizeibehörde trägt der Landrat die Verantwortung für die Effizienz und Effektivität der Organisationsstrukturen in seiner Behörde. Darauf musste Herr Dr. Lehmann sein Handeln konzentrieren“, so Kasper.

25. Februar 2019

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