CDU will strategische Planungen vorantreiben

Gestaltung des Gesundheitsstandorts Lippe erfordert Weitblick

Die CDU Kreistagsfraktion begrüßt, dass mit der Grundsteinlegung für das neue OP-Zentrum und den Gebäudeteil „C“ in Detmold nun der Startschuss zur Umsetzung des 60 Millionen-Investitionspakets für die lippischen Kliniken gefallen ist. „Es zeigt sich heute, dass die schon 2015 vom Aufsichtsrat beschlossenen Investitionen Meilensteine auf dem Weg zur Uniklinik sind“, sagt Karl Dittmar, Vorsitzender des Finanzausschusses im Kreistag und Vertreter der CDU im Aufsichtsrat der Klinikum Lippe GmbH (KLG).

Weitblick und Beharrlichkeit seien erforderlich für die Gestaltung des Gesundheitsstandorts Lippe, so Dittmar. Mit der vor Jahren durchgesetzten Schließung des Klinik-Standorts Bad Salzuflen seien bereits die Weichen für das „Krankenhaus der Zukunft“ gestellt worden. „Die CDU hat den Schritt damals gegen erbitterte Widerstände unterstützt. Denn so schmerzlich diese Entscheidung war, sie war die strategisch wichtige Grundlage für die Neuausrichtung der Krankenhäuser und die heutige positive Entwicklung“, betont Dittmar. Die CDU habe auch darauf gedrängt, den demnächt anstehenden, dringend notwendigen Neubau der Notaufnahme in Detmold kreisseitig mit einem Investitionskostenzuschuss von 20 Millionen Euro zu unterstützen. "In den kommenden Jahren sind weitere Investitionen und eine Qualitätsoffensive notwendig, die das Klinikum in die Lage versetzen, Hochleistungsmedizin und eine optimale Patientenversorgung in einer modernen Infrastruktur zu verbinden", verdeutlicht Dittmar die Forderungen seiner Fraktion.

Er räumt ein, dass es die CDU schon ein wenig ärgere, wie sich der derzeitige Landrat und KLG - Aufsichtsratsvorsitzende kurz vor der Wahl mit einer medienwirksam inszenierten Grundsteinlegung schmücke, deren Vorgeschichte andere gestaltet haben. „Wichtiger ist aber, jetzt nicht nachzulassen und die strategische Planung für Lippes medizinische Zukunft weiter voranzutreiben. Daran arbeitet die CDU“, stellt Dittmar klar. In ihren Planungen nehmen die Christdemokraten den Gesundheitsstandort Bad Salzuflen strategisch in den Blick, um ihn aufzuwerten und die medizinische Versorgung mit einem ganzheitlichen Konzept zukunftsfest zu machen. Bündelung von medizinischen Angeboten, Stärkung der Bilddiagnostik und zentrale Verfügbarkeit von Gesundheitsleistungen will die CDU dabei berücksichtigt wissen. Ideen und Visionen des amtierenden Landrats dazu vermisse man, heißt es von Seiten der CDU.

10. September 2020

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